WLAN optimieren

Ihr WLAN streikt? Wir haben ein paar Tipps für Sie!

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WLAN
  1. Stellen Sie Ihre FRITZ!Box möglichst in der Nähe der Geräte auf, die per WLAN mit der FRITZ!Box verbunden werden sollen. Greifen Sie von verschiedenen Räumen auf Ihre FRITZ!Box zu, dann platzieren Sie das Gerät an einer zentralen Stelle in Ihrer Wohnung. Vermeiden Sie es, die FRITZ!Box direkt in eine Ecke des Raumes zu platzieren, da Wände die Funkleistung minimieren. Ideal ist eine Position in der Nähe von Türen, da diese die Funkwellen leichter passieren lassen.
  2. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre FRITZ!Box möglichst freistehend und nicht hinter Hindernissen wie Schränken, Mauervorsprüngen oder Heizkörpern stellen. Zudem sollte die FRITZ!Box nicht auf Fußboden-Niveau sondern stets erhöht platziert werden. Ideal ist eine Platzierung in ca. 160 – 180 cm Raumhöhe, beispielsweise auf einer Kommode oder einem Schrank. Zudem ist es möglich, die FRITZ!Box an einer Wand zu fixieren.
  3. Gerade metallische Oberflächen verhindern das verlustfreie Durchdringen der Funkwellen. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, dass Ihre FRITZ!Box nicht unmittelbar neben Heizkörpern, Öfen oder Elektrogeräten wie Kühlschränken betrieben wird.
  1. Gerade Elektrogeräte, die mit eigenen Funknetzen arbeiten, können die Leistungsfähigkeit Ihrer FRITZ!Box maßgeblich beeinflussen. Achten Sie darauf, dass Sie – soweit möglich – schnurlose Telefone und deren Basisstationen, Babyfone, Mikrowellen oder Bluetooth-fähige Geräte nicht unmittelbar bei Ihrer FRITZ!Box platzieren.
  2. Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Leistung Ihrer FRITZ!Box durch andere Funk-Netze gestört wird, dann schalten Sie alle Geräte aus, die auf das WLAN Einfluss nehmen könnten. Schalten Sie danach jedes der Geräte einzeln wieder an, und prüfen Sie die Qualität Ihres WLANs, bevor Sie das nächste Gerät aktivieren. So können Sie herausfinden, welches Gerät die Leistungsstärke Ihres WLAN-Netzes beeinflusst.
  3. Ihre Fritz!Box erzeugt ein WLAN-Netz mit einem Standard-Namen (z. B. WLAN-FRITZ!Box7360). Sollte in Ihrer Umgebung beispielsweise ein Nachbar das gleiche FRITZ!Box-Modell verwenden, besteht die Möglichkeit, dass Ihre Geräte sich im WLAN-Netz des Nachbarn einbuchen möchten, was i. d. R. keinen Erfolg haben wird. Vergeben Sie deshalb einen eindeutigen Namen für Ihr WLAN-Netz, der in der Nachbarschaft nicht vorkommt. Den Namen Ihres WLAN-Netzes können Sie in den Systemeinstellungen der FRITZ!Box ändern. Beachten Sie, dass Sie nach dem Ändern des Namens alle Geräte (Computer, Tablets, Smartphones, WLAN-Radios etc.) neu mit Ihrem WLAN-Netz verbinden müssen.
  4. Ihre FRITZ!Box erzeugt Ihr WLAN auf einem bestimmten Funk-Kanal. Geräte (auch die Ihres Nachbarn), die den gleichen Funk-Kanal benutzen, stören Ihr WLAN-Netz massiv. Sie haben aber die Möglichkeit, den von Ihrer FRITZ!Box benutzen Funk-Kanal über die Systemeinstellungen zu ändern.
  1. Für die FRITZ!Box gibt es in unregelmäßigen Abständen Software-Updates, die etwaige Sicherheitslücken schließen und vor allem die Leistungsfähigkeit Ihrer FRITZ!Box verbessern. Installieren Sie bitte stets die aktuellste Fassung der Software. Über Updates und deren Verwendung informieren wir Sie im Service-Bereich unserer Internetseite. Installieren Sie nur Updates, die durch die COM-IN freigegeben sind und auf die wir auf unserer Homepage hinweisen!
  2. Achten Sie auch darauf, dass Sie auf Ihren Geräten die aktuellen WLAN-Treiber installiert haben; Informationen dazu finden Sie in der Dokumentation des entsprechenden Herstellers.
  1. Mit einem sogenannten Repeater können Sie die Reichweite Ihres WLAN-Netzes vergrößern und somit auch weiter vom Standort der FRITZ!Box entfernte Geräte erreichen. Achten Sie bei einer Anschaffung eines Repeaters darauf, dass neben dem 2,4-Frequenzband ggf. auch das 5-GHz-Band unterstützt wird. Sie können dann mit der optional erhältlichen FRITZ!Box 7490 auf das störungsärmere 5-GHz-Band ausweichen.
  2. Achten Sie beim Platzieren eines Repeaters darauf, dass dieser ungefähr auf halber Strecke zwischen der FRITZ!Box und dem entfernten WLAN-Endgerät angebracht ist. Für das Aufstellen des Repeaters gelten die gleichen Regeln wie für die FRITZ!Box: achten Sie auf eine möglichst unverbaute Platzierung!
  3. Der WLAN-Repeater erzeugt ein eigenes WLAN-Netz, für das Sie einen individuellen Namen (SSID) vergeben sollten. So können Sie das WLAN des Repeaters von dem der FRITZ!Box unterscheiden und Ihre Endgeräte wählen sich abhängig vom Standort in das jeweils stärkere WLAN ein.
  1. Alle Ihre Endgeräte sollten Funk-Kanäle im WLAN-Standard 802.11n mit einer Bandbreite von 40 MHz verwenden. Informationen dazu finden Sie in der Anleitung des Herstellers.
  2. Bei vielen Intel WLAN-Netzwerkadaptern, die beispielsweise auf Windows-PCs verwendet werden, können Sie eine Kanalbreite von 40 MHz einrichten, indem Sie im Geräte-Manager in den Eigenschaften des WLAN-Netzwerkadapters bei „802.11n Kanalbandbreite für Band 2.4“ den Wert „Auto“ auswählen.
  3. Achtung: 40 MHz-Funk-Kanäle werden nicht von allen WLAN-Geräten unterstützt. Weitere Informationen zum WLAN-Netzwerkadapter Ihres Computers bzw. zu Ihrem WLAN-Endgerät finden Sie in der Dokumentation des Herstellers.
  1. Rufen Sie an einem Computer, der mit der FRITZ!Box verbunden ist, im Internetbrowser (z. B. Firefox, Internet Explorer, Safari) die Adresse http://fritz.box oder die IP-Adresse 169.254.1.1 auf. Klicken Sie anschließend auf den Menüeintrag „WLAN“.
  2. Klicken Sie im Untermenü auf den Eintrag „Funk-Kanal“. Sollten Sie die FRITZ!Box 7490 verweden, dann klicken Sie im Abschnitt „WLAN-Umgebung“ auf die Registerkarte des verwendeten WLAN-Frequenzbands.
  3. Die angezeigte Grafik „WLAN-Umgebung“ zeigt Ihnen die Belegung der WLAN-Kanäle durch Ihre FRITZ!Box und durch WLANs in Ihrer direkten Umgebung an.
  4. Klicken Sie jetzt im Abschnitt „WLAN-Umgebung“ auf den Link „WLAN-Störeinflüsse einblenden“.
  5. Auf gestörten oder stark genutzten Funk-Kanälen kann der Datendurchsatz beeinträchtigt werden. Wechsel Sie ggf. auf einen anderen Kanal.
  6. Die Darstellung der WLAN-Umgebung zeigt nur eine Moment-Aufnahme der gegebenen Bedingungen. Die Belegung des Frequenzbands kann sich im Laufe eines Tages deutlich verändern. Rufen Sie die Grafik daher zu verschiedenen Uhrzeiten auf, um sich ein umfassendes Bild zu verschaffen.
  1. Rufen Sie wie oben beschrieben die Benutzeroberfläche Ihrer FRITZ!Box auf. Im Eintrag WLAN-Umgebung können Sie erkennen, welcher Funk-kanal möglichst wenig durch benachbarte WLANs und andere Störquellen beeinflusst wird.
  2. Aktivieren Sie im Abschnitt „Funk-Kanal Einstellungen“ die Option „Funk-Kanal Einstellungen anpassen“.
  3. Wählen Sie dann bei „Funk-Kanal“ den ermittelten Kanal aus.
  4. Klicken Sie zum Speichern der Einstellungen auf „Übernehmen“.
  5. Prüfen Sie, ob die WLAN-Verbindung jetzt weiterhin gestört wird. Falls das der Fall ist, dann wählen Sie einen anderen Funk-kanal aus und testen Sie Ihre Funkverbindung erneut.
  1. Mit der optional erhältlichen FRITZ!Box 7490 können Sie auf das störungsärmere 5 GHz-Frequenzband ausweichen. Aktivieren Sie dazu in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box die erweiterte Ansicht.
    Überprüfen Sie, ob die „Erweiterte Ansicht“ der Benutzeroberfläche bereits aktiv ist. Die Information über die aktuelle Darstellungsvariante erhalten Sie am unteren Bildschirmrand. Wechseln Sie ggf. zur „erweiterten Ansicht“.
  2. Klicken Sie in der Benutzeroberfläche auf den Menüeintrag „WLAN“ und wählen Sie anschließend den Eintrag „Funknetz“ aus.
  3. Aktivieren Sie im Abschnitt „5-GHz-Frequenzband“ die Option „WLAN-Funknetz aktiv“.
  4. Geben Sie im Feld „Name des WLAN-Funknetzes (SSID)“ einen anderen Namen ein, damit Sie das 5 GHz-Funknetz künftig vom bestehenden Funknetz unterscheiden können.
  5. Klicken Sie zum Speichern der Einstellungen auf „Übernehmen“.
  6. Stellen Sie von Ihren WLAN-Endgeräten eine Verbindung zum WLAN mit dem neuen Namen (SSID) Ihres 5 GHz-Funknetzes her. Achten Sie aber darauf, dass auch Ihre Endgeräte das 5 GHz-Frequenzband unterstützen. PCs können mit dem optional erhältlichen FRITZ!WLAN Stick AC nachgerüstet werden.
  7. Die FRITZ!Box 7490 unterstützt zudem den leistungsfähigen WLAN-AC Standard (802.11ac) und ermöglicht so nochmals deutlich höhere WLAN-Geschwindigkeiten mit Bruttodatenraten von bis zu 1.300 Mbit/s.

Die Geschichte zum Ingolstädter Standard

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